
24. brenet Status-Seminar
Vom Verbraucher zum Prosumer –
Wie Gebäude das Energiesystem Schweiz mitgestalten
20. August 2026
Rotkreuz (ZG)
Early Bird
Tickets
ab 16. März!
Call for Contributions
Deadline: 31. März 2026
Sind unsere Gebäude auf ihre neue Rolle
im Energiesystem vorbereitet?
Der Schweizer Gebäudepark steht im Fokus der Energiewende:
Als grösster Energieverbraucher, aber auch als potenzieller Produzent, Speicher und Steuerungsplattform – als «Prosumer» – prägt er die Zukunft unseres Energiesystems.
Das brenet Status-Seminar bietet einen schweizweiten Überblick über aktuelle Entwicklungen der angewandten Forschung im Bereich Gebäude, Energie und Infrastruktur. Beiträge aus Hochschulen, Industrie, Energieversorgung und Verwaltung zeigen neue Erkenntnisse ebenso wie Erfahrungen aus der praktischen Umsetzung.
Damit schafft das brenet Status-Seminar eine Plattform, auf der Forschung und Praxis zusammenkommen: Ergebnisse aus Projekten – darunter auch aus öffentlich geförderten Programmen wie des Bundesamts für Energie (BFE) – werden gemeinsam mit Planung, Industrie, Energieversorgung, Bauherrschaften und Behörden diskutiert und weitergedacht.
Wie können Gemeinden, Energieversorger, Bauherrschaften und Planende gemeinsam Gebäude so entwickeln und betreiben, dass sie aktiv zum Energiesystem beitragen und den Weg zu Netto-Null unterstützen?
2026 – Warum Gebäude
für das ENErgiesystem
relevanter werden
Ab 2026 treten zentrale Bestimmungen der Stromgesetz-Revision in Kraft. Mindestvergütungen für erneuerbaren Strom werden gesetzlich geregelt, lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) werden möglich und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Eigenverbrauch werden klarer.
Der Strommarkt verändert sich dadurch nicht über Nacht. Doch die Perspektive verschiebt sich.
Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien und der zunehmenden Elektrifizierung von Wärme, Mobilität und Industrie entstehen neue Anforderungen an das Energiesystem. Gleichzeitig wächst der Strombedarf – etwa durch Digitalisierung, Elektromobilität oder Rechenzentren. Damit rückt eine neue Frage in den Mittelpunkt: Wie lassen sich Produktion, Verbrauch und Flexibilität im Energiesystem künftig koordinieren?
Gebäude spielen dabei eine zunehmend wichtige Rolle. Sie verbrauchen nicht nur Energie, sondern können auch Energie erzeugen, speichern oder flexibel einsetzen. Damit werden sie zu aktiven Elementen des Energiesystems – nicht autonom, aber systemrelevant.
Die zentrale Frage lautet daher:
Sind unsere Gebäude auf ihre neue Rolle im Energiesystem vorbereitet?
Mit dieser Standortbestimmung beschäftigt sich das 24. brenet Status-Seminar am 20. August 2026 in Rotkreuz (ZG). Beiträge aus angewandter Forschung, Industrie und Verwaltung beleuchten die Rolle von Gebäuden im zukünftigen Energiesystem – von systemischen Herausforderungen über technische und wirtschaftliche Fragen bis hin zu konkreten Praxisbeispielen.
brenet Status-Seminar 2026
Forschungsperspektiven & Zukunftsthemen
für Unternehmen, Behörden und Branchenakteur*innen.
Erhalten Sie exklusive Einblicke in neue Methoden, Prototypen und anwendungsreife Lösungen aus der angewandten Forschung.
Diskutieren Sie Ihre Fragestellungen mit Expert*innen und knüpfen Sie Kontakte für zukünftige Projekte und Partnerschaften.
Gestalten Sie den nächsten Innovationsschritt für Ihre Organisation.
Vorgesehener Programmablauf:
09:00 – 09:15 Begrüssung
09:15 – 09:40 Keynote 1
Die Vision des Energienetzwerks – sind unsere Gebäude bereit?
Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien werden Gebäude zu aktiven Elementen des Energiesystems – als Produzenten, Speicher und steuerbare Plattformen. Doch wie lassen sich die unterschiedlichen Anforderungen von Energieversorgern, Gemeinden, Planenden und Bauherrschaften in diesem neuen System zusammenbringen? Die Keynote beleuchtet die Prosumer-Thematik aus verschiedenen Perspektiven und zeigt, welche Herausforderungen sich zwischen einzelnen Gebäuden, Quartieren und Energieinfrastrukturen ergeben.
09:40 – 10:05 Keynote 2
Gebäude im Smart Grid – wie entsteht echte Systemflexibilität?
Damit Gebäude aktiv zum Energiesystem beitragen können, müssen Technologien, Schnittstellen und Standards zusammenspielen. Der Ansatz «Smart Grid Ready» versucht, genau diese Verbindung herzustellen. Doch wie lassen sich langfristig stabile, offene und interoperable Systeme aufbauen? Die Keynote diskutiert Herausforderungen rund um Schnittstellen, Systemverantwortung und die Rolle von Herstellern, Netzbetreibern und Gebäudetechnik.
10:05 – 10:35 Kaffee-Pause
10:35 – 11:55 Keynote 3
Prosumer-Gebäude im Realitätscheck – Technologie, Wirtschaftlichkeit und Geschäftsmodelle
Photovoltaik, Speicher, Elektromobilität und intelligente Gebäudetechnik schaffen neue Möglichkeiten für Gebäude im Energiesystem. Gleichzeitig stellen sich zentrale Fragen: Welche Technologien sind heute wirklich skalierbar? Und unter welchen wirtschaftlichen Bedingungen lohnt sich der Schritt zum Prosumer für Bauherrschaften, Energieversorger oder Quartiere? Die Keynote beleuchtet technologische Entwicklungen und wirtschaftliche Perspektiven.
10:55 – 11:15 Industrie- und Praxis Input 1
11:15 – 11:35 Forschungsvortrag 1
11:35 – 11:55 Industrie- und Praxis Input 2
11:55 – 13:10 Lunch
13:10 – 14:25 Forschungspitches
14:25 – 14:45 Forschungsvortrag 2
14:45 – 15:05 Forschungsvortrag 3
15:05 – 15:35 Kaffee-Pause
15:35 – 16:20 Kooperationsforen
16:20 – 16:45 Best-Practice Input
Leuchtturmprojekte Energienetzwerk – wenn Forschung, Praxis und Politik zusammenarbeiten
Innovationen im Energiesystem entstehen selten isoliert. Sie entwickeln sich im Zusammenspiel von Forschung, öffentlicher Hand und privaten Akteur:innen. Der Beitrag stellt konkrete Projekte vor, die zeigen, wie neue Lösungen im Bereich Gebäude, Energie und Flexibilität gemeinsam entwickelt und umgesetzt werden können.
16:45 – 17:00 Synthese, Schlusswort & Dank
ab 17:00 Apéro
brenet – von der angewandten Forschung in die Praxis
brenet ist das Netzwerk Schweizer Hochschulen zur Beschleunigung des Transfers angewandter Forschung in die Praxis auf dem Weg zu Netto-Null – mit Fokus auf nachhaltiges Bauen, erneuerbare Energien und Gebäudetechnologien.
brenet bietet ein schweizweites Netzwerk und die organisatorischen Rahmenbedingungen, um den Transfer angewandter Forschung in die Praxis voranzubringen. Durch Austauschformate, Wissensbündelung und die Vermittlung von Anknüpfungspunkten unterstützen wir unsere Mitgliedsinstitute und Branchenakteur*innen darin, gemeinsam skalierbare Lösungen für den Übergang zu Netto-Null zu entwickeln und umzusetzen.
Aktuell zählen acht Schweizer Hochschulinstitute zu den Mitgliedsinstituten von brenet – brenet ist ein Verein gemäss Art. 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches und wurde 2002 gegründet.







